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Leistungen
Leistungen

Und was können wir für Sie tun?

Egal wie groß Ihr Unternehmen ist oder in welcher Branche Sie tätig sind, die SFS Steuerberatung bietet Ihnen für alle Unternehmensgrößen und für jeden Bedarf die passenden Leistungen an. Ganz individuell, stets fair, modern und sympathisch im Austausch mit unseren Mandanten. Künftig vielleicht sogar mit Ihnen als Kunde.

Unsere Leistungen






Welche steuerrechtlichen Pflichten habe ich?

Die Steuerpflichten sind abhängig von der Art der angemeldeten Tätigkeit sowie anderen Faktoren wie zum Beispiel der Rechtsform eines Unternehmens. Der erste Schritt nach der Gründung ist die Meldung beim Finanzamt mit dem steuerlichen Erfassungsbogen. Spätestens dann stehen wir Ihnen als Steuerberater zur Seite.






Für wen gilt die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht

Die doppelte Buchführung
Zur doppelten Buchführung und Bilanzierung sind alle im Handelsregister eingetragenen Unternehmen (Kaufleute) verpflichtet (z.B. OHG, KG, GmbH, AG).

Die vereinfachte Buchführung
Für Einzelkaufleute, GbRs, Land- und Forstwirte sowie Freiberufler und Gewerbetreibende, deren Umsatz 500.000 Euro oder Gewinn 50.000 Euro nicht übersteigt, gilt die vereinfachte Buchführung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung/EÜR). Sie sind von der handelsrechtlichen Buchführungspflicht befreit. Überschreiten Sie mit Ihrem Unternehmen jedoch eine der beiden Obergrenzen, beginnt im zweiten Jahr nach dem Bemessungsjahr die Pflicht zur doppelten Buchführung und Bilanzierung. Sie beginnen damit aber erst dann, wenn die Finanzbehörden Sie dazu auffordern. Als Unternehmensgründer können Sie sich bereits ab der Gründung befreien lassen, wenn Sie eine der Obergrenzen am Abschlussstichtag voraussichtlich nicht erreichen werden.

Die unterschiedlichen Rechte und Pflichten hinsichtlich des Umfangs und des Veröffentlichungsgrades eines Jahresabschlusses sind abhängig von der Rechtsform und Größe Ihres Unternehmens. So gibt es die handelsrechtliche Bilanz, die Stakeholder über die finanzielle Lage des Unternehmens informieren soll. Und die Steuerbilanz, die einen möglichst niedrigen Gewinn als Steuerbemessungsgrundlage ausweisen soll. Die meisten Unternehmen dürfen jedoch eine Einheitsbilanz erstellen, die beiden Gesetzgebungen genügt.


Die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Dritte ist eine Vorbehaltsaufgabe, die nur von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten durchgeführt werden darf.





Umsatzsteuerpflicht – wer muss, wer darf

Umsatzsteuerpflichtig sind grundsätzlich alle Lieferungen und Leistungen eines Unternehmers, die er im Rahmen seines Unternehmens gegen Entgelt im Inland erbringt. Die Umsatzsteuerpflicht bemisst sich am Leistungsentgelt und beträgt entweder 19 Prozent (Regelsteuersatz) oder 7 Prozent (ermäßigter Steuersatz). Aufgrund der so genannten Kleinunternehmerregelung dürfen sich Kleinunternehmer per Antrag gegen die Umsatzsteuerpflicht entscheiden. In dem Fall dürfen sie Rechnungen ohne Umsatzsteuer ausstellen. Zu den Kleinunternehmern zählen Unternehmer, deren Umsatz im Berichtsjahr weniger als 50.000 Euro und im Vorjahr unter 17.500 Euro betrug oder deren Umsatz im Jahr der Existenzgründung 17.500 Euro voraussichtlich nicht überschreiten wird.

Die Umsatzsteuer ist im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung mit der vereinnahmten Vorsteuer zu verrechnen (dies gilt nicht für Kleinunternehmer). Bei einer Vorjahreszahllast zwischen 1.000 und 7.500 Euro kann beantragt werden, die Umsatzsteuervoranmeldung nur noch quartalsweise abzugeben. Bei Umsätzen unterhalb von 1.000 Euro ist keine Umsatzsteuervoranmeldung erforderlich. Leider müssen umsatzsteuerpflichtige Gründer in jedem Fall in den ersten beiden Jahren monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben (elektronisch).

Der Gesetzgeber bietet zwei Arten der Versteuerung an: Die Soll-Versteuerung und die Ist-Versteuerung. Je nachdem, für welche Regelung Sie sich entscheiden, bezieht sich die Umsatzsteuervoranmeldung auf den Monat der Leistungserbringung (Soll-Versteuerung) oder der tatsächlichen Einnahme (Ist-Versteuerung). Die Soll-Versteuerung ist für Ihre Liquidität ungünstiger, da Sie die Umsatzsteuer vorstrecken müssen, während Leistungszeitraum und Zahlungseingang, abhängig von vereinbarten Zahlungszielen, einige Monate auseinander liegen können.





Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag – wieviel muss ich zahlen?

Als Angestellter oder (Mit-)Inhaber eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft (GbR, OHG, KG) sind Sie in jedem Fall einkommensteuerpflichtig.

Die Höhe der Einkommensteuer bemisst sich nach dem Einkommen aus einer oder mehreren der sieben Einkunftsarten:

  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gewerbebetrieb
  • Selbständige Arbeit
  • Nichtselbständige Arbeit
  • Kapitalvermögen
  • Vermietung und Verpachtung
  • Sonstige Einkünfte

Im Fall eines Angestelltenverhältnisses, also nichtselbständiger Arbeit, behält der Arbeitgeber für seine Angestellten Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer ein und führt diese an das Finanzamt ab. Die Steuersätze steigen stufenweise an - Für Eheleute verdoppeln sich die jeweiligen Grenzbeträge.


Grundfreibetrag
Der Grundfreibetrag beträgt 8.354 Euro (Stand 2015) und ist stets steuerfrei

Eingangssteuersatz
Ab einem zu versteuernden Einkommen (zvE) von 8.355 Euro beträgt der Steuersatz 14 Prozent. Das nennt man den Eingangssteuersatz. Bis zu einem zvE von 52.881 Euro steigt der Steuersatz phasenweise auf 42 Prozent an. Das ist der so genannte Spitzensteuersatz und gilt bis zu einem zvE von 250.730 Euro.

Reichensteuer
Jeder Euro ab 250.731 Euro Einkommen wird mit 45 Prozent versteuert. Das ist die so genannte Reichensteuer.

Hinzukommen der Solidaritätszuschlag, der 5,5 Prozent der Einkommensteuer beträgt, sowie die Kirchensteuer.

Durch zahlreiche Regelungen (z.B. unterschiedliche Freibeträge, Freigrenzen, Pauschbeträge, Sonderausgaben) wird sichergestellt, dass die individuelle Steuerlast der persönlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen entspricht.

Grundsätzlich ist die Einkommensteuererklärung bis zum 31.05. des Folgejahres abzugeben. Wenn die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellt wird, kann er die Abgabefrist bis zum 31.12. verlängern.





Körperschaftsteuer – für juristische Personen

Die Körperschaftsteuer ist die Einkommensteuer für juristische Personen wie insbesondere Kapitalgesellschaften (z.B. UG, GmbH, AG). Sie beträgt 15 Prozent auf das zvE (in diesem Fall auf die Gewinne) zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag der Körperschaftsteuer. Das zvE wird auf Basis der Steuerbilanz ermittelt. Etwaige Verluste werden mit den Vorjahren bzw. den Folgejahren steuermindernd verrechnet.

Das Finanzamt erhält vierteljährliche Körperschaftsteuervorauszahlungen. Ausgeschüttete Gewinne werden in der Regel mit 25 Prozent Abschlagsteuer sowie Solidaritätszuschlag belastet, die jedoch bei der Einkommensteuerschuld angerechnet werden können. Aufgrund der umfassenden Dokumentationspflichten und Interpretationsspielräume ist die Unterstützung durch einen Steuerberater zu empfehlen.





Gewerbesteuer – Satz für Satz

Einkünfte aus Gewerbebetrieb unterliegen neben der Einkommen- oder Körperschaftsteuer der Gewerbesteuer. Freiberufler sowie Land- und Forstwirte sind jedoch von ihr befreit. Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird für die Gewerbesteuer ein Freibetrag von 24.500 Euro gewährt, juristischen Personen, z. B. GmbH, 5.000 Euro. Die Gewerbesteuer ist rechnerisch ein Produkt des Gewerbeertrags, der Steuermesszahl (3,5 Prozent) und des Hebesatzes der jeweiligen Gemeinde. Diese können sich tatsächlich von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden.


Einzelunternehmer und Gesellschafter von Personengesellschaften dürfen ihre Gewerbesteuerzahllast auf die Einkommensteuer anrechnen.
Damit führt sie erst ab einem Hebesatz von 380 Prozent zu einer steuerlichen Belastung.


Rechtsstand: 10.06.2015

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